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Mittwoch, 3. November 2010

Miet- und Immobilenpreise in Potsdam steigen weiter stark an

Potsdam - Der Immobilienerwerb in Potsdam ist keine billige Angelegenheit. Die Brandenburger Landeshauptstadt hat sich beim Hauskauf zum teuersten ostdeutschen Standort entwickelt, heißt es in einer Mitteilung der bundeseigenen TLG Immobilien heute in Potsdam. Auch bei den Mieten sei inzwischen das Niveau westdeutscher Großstädte erreicht worden, heißt es im jünsten Bericht „Immobilienmarkt Ostdeutschland 2010”.

Ob freistehende Einfamilien-, Reihenhäuser, Doppelhaushälften oder modernisierte Altbauwohnungen - in allen Segmenten nehme Potsdam im Osten die Spitzenposition ein. Mit Abstand würden Dresden auf Platz zwei und die Hansestadt Rostock auf Rang drei folgen.

Der Potsdamer Markt profitiere von der hohen Lebensqualität, einer guten Sozialstruktur mit Kitas, Schulen und ärztlicher Versorgung sowie der anspruchsvollen Architektur, erklärte TLG-Sprecherin Sabine Pentrop.

Vor allem die Nähe zu Berlin habe verstärkten Zuzug ausgelöst.

Momentan übersteige die Nachfrage für Wohneigentum und Mietwohnungen das Angebot bei weitem, sagte Pentrop. Dies habe zur Folge, dass die Immobilienpreise stark anziehen. Münchner oder Hamburger Verhältnisse würden jedoch noch nicht erreicht. Für Bauland seien 190 bis 440 Euro pro Quadratmeter zu zahlen, für Eigenheime werden bis zu 650.000 Euro aufgerufen und Wohnraum sei von 5,50 bis zu 10,50 Euro pro Quadratmeter zu mieten. dpa


Gefunden:

http://t.co/rQGPHrp

Mittwoch, 21. April 2010

Grunderwerbsteuer könnte auf fünf Prozent steigen

Potsdam (dpa/bb) - Der Kauf von Grundstücken und Immobilien in Brandenburg könnte im kommenden Jahr teurer werden. Nach dem Plänen der rot-roten Koalition soll die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5 Prozent steigen. Eine Sprecherin des Potsdamer Finanzministeriums bestätigte am Mittwoch die Pläne als Bestandteil des Kabinettsbeschlusses zum Haushalt 2011. Sie befänden sich jedoch noch auf dem Prüfstand. Der finanzpolitische Sprecher der Linken, Christian Görke, bezeichnete die geplante Steuererhöhung als «maßvoll» und als «geeignetes Mittel» zur Einnahmensicherung. Dem Land flössen dadurch 37,5 Millionen Euro zu.

erschienen am 07.04.2010 um 14:44 Uhr in der Welt



Kommentar: Glücklich schätzen können sich diejenigen, die noch vor der Steuererhöhung kaufen. Nimmt man einen Kaufpreis von 250.000 € an, so beträgt die Grunderwerbsteuer bisher 8.750 €. Nach der Steuererhöhung würden es dann 12.500 € sein, also ein ganzer, nicht unerheblicher, Brocken mehr. Man könnte annehmen, dass sich Bund und Länder hier von hinten durch die Brust ins Auge Teile der durch Finanzkrise entstandenen Kosten vom Steuerzahler zurückholt. Und wie es so schön zu Rot-Rot passt, von den Leistungsträgern unseres Staates.

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